Le Luberon

Roussillon – ist umgeben von Ockerfelsen, deren Farbspektrum von Hellgeb bis Rostrot variieren.

Der Ocker ist einer der ältesten Kunstwerkstoffe der Welt.

Schon die Höhlenmenschen der Steinzeit benutzten ihn bei der Anfertigung von Felsbildern. – Die Farbpigmente bestehen aus deiner Mischung aus Tonerde und Eisenoxyd. Sie werden in Klärbecken ausgewaschen und von Balaststoffen gereinigt. Das dadurch gewonne Pigment wird dann getrocknet und duch ein Brennverfahren auf den gewünschten Farbton gebracht.

Die Märkte zu besuchen lohnt sich, schon allein um die starken Düfte der provenzalischen Küche und natürlich die Farben der Provence in sich aufzunehmen und zu genießen.

Die Bauern der Umgebung bieten ihre Produkte, wie z.B. Kräuter aus der Provence oder frisches Olivenöl, Ziegenkäse, Lavendel und Trüffel auf Märkten an.
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Die Haute Provence hat schon immer auf Intellektuelle und Künstler eine ganz besondere Anziehung ausgeübt. Es empfiehlt sich, auch abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten wie die Abtei von Senanque oder die Bories bei Gordes ein Stück zu wandern und die Natur auf sich wirken zu lassen.

Im Regionalpark von Luberon stehen wertvolle Kultur- und Naturlandschaften unter Schutz. – Die Kalkfelsen des Luberonberglandes sowie das Hochplateau des Vaucluse bieten einen wirkungsvollen Wall gegen den Mistral, so dass an den südlichen Hängen Wein gedeiht. Daher bietet sich ein Besuch auf einem der Weingüter an, um sich bei beim Winzer ausführlich über die Weinproduktion zu informieren.

Das Mittelmeerklima zeichnet sich aus durch tockene, heiße Sommer in den Monaten Juli und August und

feuchte, gemäßigte Winter, die im Durchschnitt selten kühler sind als plus acht Grad Celsius. Daher behalten die meisten Bäume und Sträucher ihr Laub das ganze Jahr hindurch. Im immergrünen Gehölz wachsen u.a. Lorbeer, Rosmarin und Lavendel.

Landschafltich bietet die Provence ein Bild großer Vielfalt, die von den endlosen Salzsümpfen der Carmargue und der windgepeitschten Hochebene von Vaucluse bis zum weißen, fast 2000 m hohen Gipfel des Mont Ventoux mit seinen nackten Kalkfelsen reicht. Daneben gibt es üppige Weinberge, Obstplantagen und Gemüsefelder; Schluchten, Stromschnellen, Wasserfälle oder ausgetrocknete Flußbetten.

Immergrüne Nadelhölzer wie Pienen mit ihren schirmförmigen Kronen, die grünen Säulen der Zypressen und auch Steineichen prägen das Landschaftsbild der Provence.

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